Sorry!!!

Sorry an alle, die jetzt eine Menge Benachrichtigungsmails bekommen haben, die ins Niemandsland geführt haben! WordPress hat jetzt endgültig den Klassischen Editor für mich unerreichbar gemcht und das heißt, dass die schöne Präsentation der Fotos wie bisher nicht mehr möglich ist. Dadurch musste ich etwas herumprobieren. Tut mir leid, bitte um Nachsicht! 🙂 Danke!

Der Tod und die Null

Der Tod war mir schon als Kind nicht ganz geheuer, also in einer Zeit, in der man so gar nichts oder doch zumindest nur sehr peripher mit ihm zu tun bekam. Die Katze, okay, die war mal gestorben, aber dann war auch gleich eine neue da, und dann war man eben eine Weile traurig, das kannte man schon ganz ohne Tod, wenn die Mama zu lange weg war oder so.

Nein, das Seltsame war, dass mit dem „Tod“ die Leute über etwas redeten, was so gar nicht fassbar war, nicht mal wirklich denkbar, alle Versuche endeten bei Krankheiten, beim Sterben oder irgendwelchen Vorstellungen von einem Weiterleben in einem Himmel, der aber auch nicht zu begreifen war. Wo soll das sein? Und wieso meldet sich da niemand mal, damit man in der Frage endlich entspannen kann? Zwischen all diesen vorläufigen Bildern des Lebensendes geisterte immer noch diesen Wort herum: „Tod“. „Nichts“ konnte es ja nicht sein, dann hätte es keinen Namen. Ganz selbstverständlich wurde der ausgesprochen von allen „normalen“ Menschen, zu denen ich wahrscheinlich nicht gehörte, denn ich konnte das Wort nicht denken ohne kreisrund-fragende Augen zu kriegen: Was soll das sein? Alle anderen schienen damit etwas verbinden zu können oder darunter etwas zu verstehen. Ich war damit hilflos und darunter platt wie eine Flunder, ohne den Athem, irgendetwas hervorzubringen zu können, nicht mal eine Phantasie.

Später hat sich das Phänomen der kreisrund-fragenden Augen eher auf Bereiche wie den der Mathematik verlagert. Obgleich ich ein ausgezeichneter Mathe-Schüler war, wenn man mal die Noten als Maßstab nimmt, hatte ich nie auch nur den geringsten Dunst, woher die ganzen Formeln kamen, mit denen ich da tolle Sachen ausrechnen konnte und wer das Patent auf sie hatte. Was der „Tod“ gewesen war, war jetzt die „Null“: ein unlösbares Mysterium.

Inzwischen habe ich mich, was meine ohnmächtige Frage angeht, keinen Millimeter weiterentwickelt. Nur, dass ich jetzt in Frieden mit dieser Ohnmacht bin.

Dass ich die Frage nicht beantworten kann, heißt eben nicht, dass sie unbeantwortbar ist. Aus „Punkt Null“ ist eine Art Offenheit geworden.

Dabei haben natürlich die vielen Male geholfen, bei denen ich dabei gewesen bin, wenn ein anderer gestorben ist. Das gegenwärtige Erleben hat, ganz anders als der konsumierende Anblick des „Todes“ in Fernsehberichten oder -filmen, die meine Beteiligung nicht vorgesehen haben, nie den Eindruck eines „Endes“ bei mir hinterlassen, sondern den einer Kontinuität, die einfach nur nicht fassbar ist im üblichen Sinn, nicht begreifbar, nicht sichtbar, nicht beweisbar.

Das aufrechte, sich selbst dabei zuschauende und miterlebende Sterben meiner Schwester hat unseren Vater vollkommen von aller Schuld freigesprochen und ihre zwei noch kindlichen Söhne als das Leben mutig und ungebrochen annehmende Erwachsene hinterlassen. Schon das ist ein starker Eindruck gewesen.

Als jetzt mein lieber Herr Q. gestorben ist, den ich drei Jahre lang als Demenzbetreuer begleitet habe, hat sich die frohe Ahnung, dass „Punkt Null“ eine Tür ist, die nach innen aufschwingt statt meinem Wissenwollensdruck folgend nach außen. Und dass, wenn ich auch nur einen kleinen Schritt zurücktrete, um dies zu erlauben, die Liebe selbst hereinkommt, um die Antwort auf meine Frage zu sein. Herr Q. hat den „Tod“ nie akzeptiert. Er hat schon seit einiger Zeit gewusst, dass er bald werde sterben müssen, aber in ihm hat es kein Konzept für so etwas wie den „Tod“ gegeben. Nur dieser „letzte Schritt“ im Körper, dessen Ablegen sozusagen, der ist ihm unheimlich gewesen, da hat er drum gebeten, ihn zu begleiten. Zum Dank ist er „danach“ noch einen Tag lang bei uns, die wir um ihn gewesen sind, geblieben und hat uns alle Angst genommen.

Der Tag des Sterbens von Herrn Q. hat nur Geschenke über uns ausgeschüttet. Und jetzt weiß ich im Herzen: Es gibt keinen Tod. Punkt Null ist die Quelle des Lebens, in der keine Unsicherheit exisitert über richtige oder unrichtige, gültige oder ungültige Formen. Und niemand von uns hat über diesen Punkt das Patent.

In dem Buch „Ich hab‘ auf dich gewartet, Bruder“, habe ich ausführlich über die Zeit mit Herrn Q. berichtet. Jetzt schreibe ich, wieder zusammen mit dem Co-Autor Gregor Geißmann, ein Buch über die Angst: „Wohin mit der Angst, Bruder?“ wird es heißen. Darin wird sich auch der Text finden, den ich über den Sterbenstag des Herrn Q. geschrieben habe, wieder in dem Gefühl, ihn gemeinsam mit ihm zu geschrieben zu haben: „Im Antlitz der Angstlosigkeit“.

Angst ist dazu da, geheilt zu werden, Freude ist dazu da, geteilt zu werden. In diesem Sinne hab ich dir geschrieben. Schön, dass du da bist!

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Ich komm dir mal ein bisschen näher!

„Nahostkonflikt“, ein Wort, das mich seit meiner Kindheit begleitet. Der „Osten“, das waren nicht wir, das waren die anderen, die Chinesen zum Beispiel. Geheimnisvoll fand ich das „nah“ im Wort. „Nah“, das hat schon immer Kraft gehabt für mich, das ist schon immer ein Versprechen gewesen.

Gestern ist das erste Wort, das über den Nachrichten steht, den Nachrichten über die aktuelle Formvariante immer noch desselben Konflikts: „Waffenruhe“. Eine halbe Stunde später, im selben Radiosender, in den nächsten Nachrichten, heißt es „Feuerpause“.

Seltsam ist das Leben und wir darin mit unseren Namen und Versuchen, die Hoffnung auf Veränderung von etwas auszudrücken, das wir zuinnerst für unveränderlich halten: den Konflikt. Er scheint ein Fakt zu sein, der Konflikt zwischen den Staaten, den Ideologien, den Religionen, den Wirtschaftssystemen, der Konflikt zwischen mir und dir. So ganz sind wir miteinander nie eins geworden, stimmts? Wir wissen insgeheim, dass wir lügen, wenn wir „Waffenruhe“ sagen, unsere Waffen können nicht ruhen, eine „Feuerpause“ ist drin, das ist ehrlich.

Der Konflikt scheint uns heilig zu sein, unveränderlich, unantastbar wie angeblich die „Würde des Menschen“, die wir uns in den Artikel eins unseres Grundgesetzes hineingeschrieben haben, um sie in den Stand einer Tatsache zu erheben. Der Konflikt zwischen Leben und Tod, in unseren Altenheimen wird er oft virulent, ebenso wie der Konflikt zwischen Anspruch und Umsetzung, wenn es um die „Würde des Menschen“ geht.

Was, wenn wir einräumen, dass „Konflikt“ zwar ein zentrales Thema unter uns ist, aber ebensowenig eine unhinterfragbare Tatsache wie die „Würde“ oder der „Friedenswille in Nahost“.

Was, wenn wir uns an die eigene Nase fassten und den Finger dort ließen, bis wir bei dem Eingeständnis angelangt wären, dass wir es sind – jeder einzelne von uns – die den Konflikt hineintragen in die wahren Tatsachen unseres Lebens, nämlich in dessen eigenen Frieden, in seine unverrückbare Würde, seine abwehrlose Ruhe – einfach dadurch, dass wir nicht an sie glauben, dass wir sie ablehnen, dass wir Nein zu wahren Tatsachen sagen?

Wir machen Fehler, schreckliche teilweise. Nimmt sich da jemand von uns aus? Würden wir die Tatsache eines permanent gültigen, unkündbaren und stets anwesenden Friedens auch nur in Betracht ziehen, kämen wir nie auf die Idee, aus Fehlern, wie dramatisch sie auch sein mögen, Schuld zu machen, die Bezahlung fordert und Rache rechtfertigt. Wir würden hingehen und helfen, den Fehler zu korrigieren. Im Auftrag eines Friedens, an den wir nicht aufhören würden zu glauben und den wir auch in dem noch bezeugen wollten, der den Fehler gerade begeht. Ist das nicht vertraut als Möglichkeit? Im Kleinen haben wir das alles schon erfolgreich praktiziert. Aber es gibt ja die Konflikte, die anscheinend zu groß sind, zu gewaltsam, als dass sie bloß als „Fehler“ bezeichnet werden könnten!

Wer sagt das? Der, der gerade den Finger von der eigenen Nase genommen hat, um damit auf einen anderen zu zeigen: Da ist der Böse, der darf ausgesondert werden, der hat mehr als einen Fehler gemacht, auf dem hat sich alle Schuld versammelt, den können wir opfern, und müssen es auch, damit wieder Frieden einkehren kann.

Das ist schon ein paar Runden so gelaufen in der Historie des Zusammenlebens von uns Menschen, kann das sein? Und? War es erfolgreich?

Eins steht fest: So werden wir uns nie nahe kommen, und nur in deiner Nähe finde ich meinen Frieden, weil ich nur da sehe, dass es dir mit mir genauso geht, egal, wie verquer es gerade zwischen uns läuft.

„Nahost“, das hat schon immer gut geklungen.

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Ich bin durch

„Ich bin durch, gestern hatte ich die zweite“, sagt der alte Herr und blickt mich von unter seinem Strohhut her an, als wolle er überprüfen, ob ich ihm den Triumph in seiner Stimme glaube. Sein Hund winselt ein wenig dabei, er spürt, dass sein Herrchen grade keine allzu klare Botschaft versendet, was er als Hund nicht wirklich mag. Die beiden sind ein Herz und eine Seele, kann man sagen, da werden Unklarheiten in der Kommunikation als schmerzhaft empfunden.

„Ich gratuliere“, sage ich nur und gehe weiter, nicht ohne dem Hund einen beruhigenden Blick zuzuwerfen: Keine Angst, diesmal werde ich nicht stehenbleiben und philosophieren! Ein leises Knurren hinter mir genügt mir als Kommentar. Für heute ist alles besprochen.

Sind wir wirklich „durch“ mit der Impfung? Durch was denn? Durch das Minenfeld der Todesgefahr? Durch unsere Angst? Durch die Zeit der Verunsicherung?

Mit dem Virus ist ja eigentlich nur eine vermeintlich unausweichliche Tatsache mitten in unseren Lebensraum gerückt, die wir üblicherweise mit all unseren Kräften bemüht sind, an den Rand des jeweils eigenen Biotops zu drängen und dort zu halten, so lange es geht: Dass das Leben in jedem Augenblick prinzipiell von seinem Verlöschen bedroht ist, das kann man nicht wirklich bezweifeln. Wenn – und das wäre jetzt mein Einwand – wir glauben wollen, dass Leben etwas ist, das überhaupt verlöschen kann.
Falls wir daran festhalten, dass dem so ist – dass also weder der Millionenbetrag auf dem Konto noch die stählerne Gesundheit, die perfekte Beziehung oder der Porsche in der Garage uns vor dem Verlöschen des Lebens in uns bewahren werden – dann ist diese inzwischen fast schizophrene Gespaltenheit in der Beurteilung der Virusgefahr und der sogenannten Corona-Maßnahmen ja absolut verständlich! Was für eine Provokation! Das Ding ist nicht aus dem Zentrum unseres Lebens wegzukriegen, es passt sich all unseren Maßnahmen an, mutiert fröhlich vor sich hin und residiert dabei in einem Bereich unseres selbstdefinierten Königreiches, der die Provokation maximal werden lässt: im Unsichtbaren, Numinosen, Ungreifbaren. Man kann nicht mal so genau sagen, ob es sich bei dem Aggressor um echtes Leben handelt oder …. ja was? Ein Dingelchen eben, ein Irgendwas, aber unsichtbar und unbegreifbar.

Verständlich, dass die Frustration, des Feindes nicht habhaft werden zu können, dazu führt, auf Ersatzschauplätzen Siege einzufahren, die beweisen, dass die Überlebensstrategien noch funktionieren. Wenn ich eine Maskenträgerin im Supermarkt attackiere, weil sie ja die diktatorischen Machenschaften der Impfprofiteure unterstützt und das Volk also schamlos verrät, dann kann ich mich zumindest schon mal an einem sprachlos-verdutzen Gesicht weiden. Jeder Sieg zählt. Wenn die selbe Einkäuferin am nächsten Tag ohne Maske erscheint, könnte ich ihr asoziales Verhalten vorwerfen. Und jedes weinende Kind kann neuerdings mühelos als durch die Corona-Deprivation psychisch geschädigt irgend einem Verantwortlichen vorwurfsvoll hingehalten werden. Astra hat zu wenig und zu spät geliefert, die Russen haben bestimmt wieder was reingemixt in ihr Zeug, die Medienberichte aus Indien sind vermutlich frei erfunden, Abstandhalten führt zu sozialem Desinteresse und dazu, dass sich die Überbevölkerung noch unangenehmer bemerkbar macht und sogar sprachlich bringt diese Zeit auf dem ewigen Spielplatz der Beziehungskonflikte ein zuverlässiges Feindbild hervor: Während ein neutrales Virus (auch da streitet man sich allerdings gelegentlich, ob „der“ oder „das“ Virus richtig sei) dem geschlechtlich differenzierten Menschen ungeachtet seiner schillernden Unterschiedlichkeiten ein höchst einheitliches, aber desto existenzielleres Thema vor Augen zu führen versucht, halten die Chef-Innen, Postbot-Innen und Ministerialdirektor-Innen Einzug in die Normalität des Sprachgebrauchs und generieren winzige Pausen im Strom der Nachrichten, der Ansprachen und Wettervorhersagen, in denen die Guillotine der Korrektheit dem Bedürfnis nach einer Sprache, in der man noch den Athem der Schöpfung spürt, mit einem feinen Zischen den Kopf abtrennt. Der/die/das Virus zeigt sich von solch einer Machtdemonstration, die jahrtausendelang gewachsene Bedeutungsträger in Sekundenschnelle zu Kampfparolen verwandelt, höchst beeindruckt. Ich meine, neulich gelesen zu haben, dass die Inzidenz im Umfeld korrekt formulierender Nachrichtensprecher-Innen innen und außen und unabhängig davon, ob sie hinter der Maske für das Virus überhaupt als Er oder Sie zu unterscheiden sind, allein wegen der viruziden Schärfe der Aussprache, die für korrekt intonierende Sprecher-Innen unabdingbar ist, drastisch sinkt.

Was wäre eigentlich, wenn wir in diesem „Unsichtbaren“, dem wir so entschlossen auszuweichen versuchen, unsere allseitige Solidarität entdecken würden, mehr noch: unsere ewige Verbundenheit in der Quelle unseres Lebens, das ganz Verwegene meist ziemlich still geworden „Liebe“ nennen?
Dann würde vielleicht ein Nicht-Wissen zu uns zurückkehren, ein Nicht-Rechthaben, ein Nicht-Verurteilen, dass diese numinöse Mitte frei lässt, sich mit Vertrauen zu füllen in unseren gemeinsamen Weg, den wir vielleicht noch nicht kennen, an dessen Richtung, dass er nämlich ein Aufeinander-zu ist, wir aber nicht mehr zweifeln müssten. Dann wäre plötzlich auch das Virus „Einer von uns“, und wir könnten mit ihm so umgehen, dass es sich in diese vertrauensgeleitete Bewegungsrichtung einreihen und den Platz in unserer Mitte, an dem wir es selbst festgehalten haben, endlich wieder verlassen kann. Jedenfalls könnten wir schlagartig auf sämtliche Nebenkriegsschauplätze verzichten, weil es den wie die Hölle gemiedenen Hauptkriegsschauplatz nicht mehr gäbe.

Nächste Woche bekomme ich die zweite. Dann bin ich damit erstmal durch. Wenn ich den Hund dann wiedertreffen sollte in dem kleinen Park, werde ich ihn fragen, was er von meinen Gedanken hält. Vielleicht hat sein Herrchen auch Lust, mitzudiskutieren. Täte mich freuen.

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Impfempfehlung

Er hat Todesangst, mein lieber Herr Q. Heute ist Impftermin. Er ist einverstanden, aber die Angst hat ihn seit Tagen mächtig im Griff.

Todesangst. Man muss verstehen, dass sie ganz obenauf liegt bei Menschen, die sich aus eigener Kraft kaum noch orientieren können, ständig in dem Gefühl leben, nicht genau zu wissen, wer und wo sie sind, sich nur noch rudimentär verständlich machen können und jede Veränderung der Umgebung als bedrohlich für ihre mühsam zusammengehaltene Ordnung erleben.

Impfen? Früh aufstehen? Ausweis? Impfzentrum? Nichts dabei, was bekannt wäre und irgendwie vertrauenswürdig sein könnte. Dass es einen „kleinen Piekser“ geben wird, das allerdings weckt Erinnerungen. Herr Q. hat schon viel physisches Leid erfahren und hat vom kleinen Piekser bis zur großen Operation alle Formen der hilfreichen Verletzung seiner körperlichen Integrität erlebt. Er hat aber auch die zerstörerischen Varianten kennengelernt, Schläge von Russen, die seinen Vater verschleppt haben, die gewaltsame Vertreibung aus der Heimat, Übergriffe von Menschen, denen er anvertraut gewesen ist, und – vor allem seit die Demenz sich angeschlichen hat – entwürdigendes Verhalten, ignorierendes Kommunizieren und lieblose Abwehr derer, die ihn gerade umgeben haben.

Impfpieks? Um was für eine Art Verletzung wird es sich handeln? Uneinschätzbar für Herrn Q., nicht vorwegzunehmen, er hört von uns: „hilfreich“ und findet in sich nur ein Fragezeichen. Todesangst. Vielleicht wird er heute umgebracht.

Trotzdem geht er mit, er spürt, dass es richtig ist und signalisiert sein Einverständnis: Er ist kein Waschlappen, er hat schon anderes gemeistert in seinem Leben als das hier, was auch immer es ganz genau sein mag! Er will da durch!

Und dann finden ihn natürlich wie immer alle bezaubernd, er ist sofort der Held im Impfzentrum, für ein paar ewige Momente vergessen Ärzte und Helfer das Impfen, stehen einfach nur um ihn herum und flirten ihn an. Es ist seine Aura, unwiderstehlich!

Den Pieks hat er gar nicht gespürt. Und jetzt zu Hause, gerade eben am Frühstückstisch, hebt er so gut er kann den vom Parkinson gebeugten Kopf und fängt an zu singen: „So ein Tag, so wunderschön wie heute, so ein Tag, der dürfte nie vergeh‘n!“ Wir würden Fahnen schwenken, hätten wir welche da – bleibt nur: Mitsingen!!!

Eindeutige Impfempfehlung von Herrn Q.: gar nicht so schlimm!

 

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