Willensfreiheit

Eines Morgens, ganz im Stillen,
Sah ich Bäume leben,
Sah den ihren viel geeinter als des Menschen Willen,
Auf zum Licht zu streben.

Fühlte mich verwandt mit ihnen,
Wusste nicht zu sagen wie,
Weil’s mir immer so vertraut erschienen,
Nannt’ ich’s nie.

Eines Morgens, ganz im Stillen,
Ward mir’s offenbar:
Dass ich nur vereint mit Deinem Willen
Jemals frei und glücklich war.

*

2 Gedanken zu “Willensfreiheit

  1. Welch schöne Meditation darüber, was in der Stille zu dem Namen ‚Baum’ hinzugedacht und –empfunden werden möge! Lichtstrebende Gesellen… Geeinten Willens bäumt sich der Baum zu dem Lichte auf. Unsere Verwandtschafft mit und zu den Bäumen ist mit einem Male baumstark sinnfällig. Und dann, in der einen selben Stille, kommt der Gedanke, dass die Willenseinheit mit dem Lichte der Liebe das G’lück bedeutet. Immer.

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