Frühlings erster Morgen

Als der Vögel Zwitschern heller wurde,
Und ihr Pfeifen wurd’ zum Lied,
Als des Grases zarte Halme zitternd unter’m Tau sich regten,
Und der Nebel aus den Feldern stieg,
Als das erste Licht die Wolken säumte,
Nicht wissend, was die Dunkelheit denn sei,
Wichen Traumes Truggebilde,
Und das Leben atmet frei.
Und bedeutsam ward auf einmal Alles,
Als vom Selben sprachen Quell und Bach,
Was sich tausendfach verschieden träumte,
Rief das Licht als Eins, als Sein’s nun wach.

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