Herzenskorrektur

Wo Feindschaft war,
Da hab‘ ich mich versöhnt,
An die Einsamkeit des Siegens
Niemals mich gewöhnt,

Wo tiefer Graben war –
Eine schmale Planke hab‘ ich nur gebraucht,
Aller Groll, aus dunklem Abgrund aufgestiegen,
ist augenblicks verraucht.

Wo mein Recht zu wohnen schien,
Da hab‘ ich plötzlich Deins geseh’n:
Dir gehört die Hand, die ich Dir reich‘,
Um sicher über jeden Abgrund hin zu geh’n.

Geheimnisvoll das ‚Wie?‘,
Doch hab‘ ich ganz gewiss die Wahl zu jeder Zeit,
Leichten Herzens wähl‘ ich
Ewig unverbrüchliche Verbundenheit.

*

20 Gedanken zu “Herzenskorrektur

        1. Nochmals danke!! Frau Knobloch hat das angestoßen mit einem Satz, den Marion als Findesatz ( mbeyersreuber.wordpress.com ) gepostet hat. Ich find‘ das wunderbar, wenn ein Gedanke so oder etwas anders formuliert, aber im Wesen erkannt, durch die Köpfe geht. Sagenhaft.

          1. Hab zu wenig Zeit zum Lesen gehabt. Ich merke, es gibt Nachholbedarf, auch bei werter Käthe, wie es scheint. Eine gute Reise durch die Köpfe die dort augenscheinlich angestoßen wurde.
            Wundervollste Grüße in den Freitag 🙂

    1. Ja, das find‘ ich auch, das ist … ich würde sagen, das ist Glück, da kommt diese echte Freude auf, die aus eben dieser Verbundenheit kommt. Freude ist der Beweis, das wir einen richtigen Schritt gemacht haben. Aufeinanderzu.
      Danke dir, Marga

  1. Auch hier nochmal ein Herzensdank für diese Weiterkomponiererey, mein Lieber. Ich werde sie an den Satzschenker weitergeben, damit sich ein Wunderkreis schließt. Hach, ist das schön, wenn sich Gedanken verbinden. Herzlichst zugeneigt, die Ihre.

  2. Wenn ich was von dir lese, denke ich.
    Wer hätte gedacht, das ich denken kann?
    Was für eine Freude dass ich dich
    kennenlernen durfte. Deine nette Frau natürlich
    auch.Doch Primus bist du.
    L.G.

    1. Wie gesagt.Das Wort Primusine gibt’s in
      Duden nicht.Wird es auch nie geben.
      Tut mir leid für deine Frau. Mit Platz zwei wird sie sich abfinden müssen.
      L.G.

  3. Wie schön, dass deine Zeilen hier eine Bühne erhalten haben, da mag ich sie gar nicht mehr herunterholen, dort sollen sie stehen bleiben und leuchten und leuchten.
    Dieses Kreise ziehen und das Verbinden, das ist was besonderes und bezaubernd schön, wenn Gedanken wandern, weitergereicht und fortgeführt werden.

  4. Ein freundliches Hallo!
    Deine Worte haben mich sehr berührt.
    Ganz besonders
    „… die Hand, die ich Dir reich’, Um sicher über jeden Abgrund hin zu geh’n.“
    treffen wohl auf eine tiefe Sehnsucht…
    Herzliche Grüße zum Nikolaustag schickt dir
    Marina

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