Zwischen den Zeiten

Als die Stadt sich Glück erträumend
Und vom Feiern müde endlich schlief,
Als die Lichter längst erloschen,
Nur die Turmuhr einsam nach dem Morgen rief,

Warst Du plötzlich – tiefe Stille,
Unabweisbar, nicht zu fliehen nah,
An der Zeit vorbeigegangen,
Schon bei mir, bevor ich dich noch kommen sah.

Und ich vergaß, mich zu erschrecken,
Erkannte einen alten Freund,
Dem ich nur die Tür verschlossen,
Als vom Glücke selbstvergessen ich geträumt.

*

9 Gedanken zu “Zwischen den Zeiten

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