Athem

Als noch Luft genug war,
Hoffnung noch im Raum,
Wenig zwar,
Mehr als ein Seufzen kaum,

Lebte auch Dein Wollen noch,
Den Räuber zu besiegen,
Und nahm er Dir den letzten Atem doch,
Es schien, als würd‘ Dein Wille endlich ihm erliegen,

Als Du den Dieb um seinen Sieg noch brachtest,
Wehrlos und für einen and’ren Athem jetzt bereit,
An all Dein Lieben, all den Segen Deines Lebens dachtest,
Sanft durchweht allein von Dankbarkeit.

*

4 Gedanken zu “Athem

    1. Ja, das war sehr schöne Luft gestern morgen, und was besonders schön von der Luft war, war die Tatsache, dass sie überhaupt da war, sonst hätten wir uns schließlich nicht so gut unterhalten können! Was meinst du?

      🙂 Michael 🙂

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