Ohne Wenn und Aber

In einem Raum ohne Schuld
Möcht‘ ich leben,
Vertrauen, unendliche Geduld
Erfahren und sie geben,

In einer Zeit ohne Angst
Will ich sein,
Seh’n, wonach in Wahrheit Du verlangst,
Nie mehr allein.

In einem Glück ohne Wenn
Bin ich Jetzt,
Kein Aber, keinen Einwand ich noch kenn‘,
So nah bei Dir und gänzlich unverletzt.

*

9 Gedanken zu “Ohne Wenn und Aber

  1. Wenn und Aber sind zwei einschneidende Wortketten, meist schon rostzerfressen und ins Fleisch sich eingrabend. Nie heilen können, solange man sich an ihnen reibt. Reiben läßt. Es stehen uns viele schuldfreie Räume offen, wir müssen sie nur erkennen, vom Ich zum Du die Schwelle überschreiten.

    Immer wieder danke ich Ihnen für Ihre sorgsam bedachten Wegdahinweiser, mein lieber Michael.

    Herzlich Grüße, Ihre Käthe, siebenmeilenstiefelig zugetan.

    1. Was für ein Bild, liebe Käthe! Rostzerfressene Wortkettten, die sich ins Fleisch eingegraben haben und scheinbar unheilbar sind,
      Ich danke Ihnen sehr für diese wunderbare Kommunikation, „Kommentar“ ist mir irgendwie zu schwach dafür,

      und grüße Sie ebenso herzlich,

      Ihr Michael

      1. Ja, wir kommunizieren Gefühlsbilder und es tut wohl, dass wir darin einander erkennen. Ich weiß nicht, ob ich es schon jemals erwähnte:
        Bloggen fetzt!

        Ihre Käthe, immer vorfreudiger auf ein irgendwanniges Direktaugenbildgespräch. Und herzvoll zugetan, natürlich.

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