Frühlingserwachen

Menschen hasten stumm geduckt
Unterm Regen her,
Am ausgespannten Himmel über ihnen
Zerrt erbost der Wind,

Denken an das Glück von gestern,
Sehnen sich so sehr
Nach der Leichtigkeit, als durch den Duft des Frühlings
Sie geflogen sind:

Von der Sonne mild belächelt
Jeder Strauch und Stein,
Leben auch in totgeglaubten Zweigen …
… Wieder froh zu sein.

*

Vergänglichkeit zieht ihre Kreise
Durch die Regenpfützen,
Von ferne ist ein Martinshorn zu hör’n
Mit seinem Klageton,

Gedanken enger unter Schirmen
Auf Kalkül sich stützen,
Es hilft ja nichts, ein jeder sehe, wo er bleibe,
Ganz so wie immer schon!

Von der Sonne mild belächelt
Ein Gedanke geht allein,
Seine nackten Füße ihn vor Pfützen schützen:
Wieder froh zu sein.

*

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