Monat: März 2017

Hey!

Wie eine ruhige Anwesenheit.
Als sei nichts passiert. Alles gut.
Lass‘ die Gedanken gehen  … zurückkehren
In den Frieden, in dem Du auf mich wartest.
War nur
Ganz kurz
In Gedanken.
Verzeih‘!

*

Beim Namen genannt

Am Anfang war ein Klang,
Wie eine Antwort ohne Frage,
Der durch dein Herz und meins und alle Dinge drang,
Und glücklich waren diese Tage …

Dann nur noch Schall und Rauch,
Ein jeder folgte seinem eig’nen Willen,
„Des Glückes Schmied“, hieß es im Sprachgebrauch,
Zur Frage wurde alles, die Antwort starb im Stillen.

Doch immer wenn Dein Aug‘ in meinem ruht,
Berührt der totgeglaubte Klang erneut den Saum der Namen,
Der Ihre klingt in ihnen an und ewig klingt er gut:
Als unsre Liebe, unsre Gegenwart, und aller Dinge Amen.

*

Wie meinen ??

Dein „Janein“ an mich ist wie ein Spiegel,
In dem ich mich erkenne
Als unbegrenzt und frei
In all den wunderbaren Möglichkeiten,
Es zu verstehen.

Vorschnellem Urteil ist’s ein Riegel,
Auf dass ich erst benenne,
Was denn sein Sinn wohl sei,
Wenn Augenscheines Sicherheiten
Restlos mir vergehen

Und Weisheit stellt sich zuverlässig ein:
Es ist ein „Ja“ oder vielleicht doch auch ein „Nein“.

*