Ganz allein

Seh‘ ich Dich steh’n am Wegesrand,
Zart und schön, so ganz allein,
Morgentau webt Dir ein feines Kleid,
Und leise strömt Dein Duft in lichtdurchhauchten Nebel ein.

Bleib‘ ich vor Ehrfurcht steh’n und Staunen,
Möcht‘ näher Dir zu kommen auf die Knie,
Mehr ist’s als nur Du und ich
an diesem Morgen:
Solch ein Athmen wie aus Einem sah ich nie!

*

2 Gedanken zu “Ganz allein

  1. Und genau SOLCHE Augenblicke sind der Grund, warum ich gerne im Wald laufen gehe. Wenn ich erstmal den ganzen Alltagsdreck aus Hirn und Poren bewegt habe, bleibe ich stehen und … staune … atme … still

    Danke für diesen wunderbaren Text. Er findet einen Ehrenplatz in meinem Tagebuch!

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