Ganz formlos!

Formlos, unbegrenzt und ohne Zeit,
Sind wir nur liebevoller Geist,
als Eins einander ewig urvertraut …
Ist es das, wovon Du sagen möchtest: ja, Du weißt?

Du weißt vielmehr von Formen und von Grenzen,
Und wie sie aufeinander zu bezieh’n,
Um zu sehen, was Du sehen willst,
Hast Du das Licht Dir nur geliehen

Von seiner Quelle,
In der wir jenseits allen Wissens Eins noch sind:
Der Mutter Sohn, des Vaters Tochter,
Und doch ganz eigentlich der Liebe Kind.

*

5 Gedanken zu “Ganz formlos!

  1. Einander ewig urvertraut, ein so warminniges Erkennen, ohne mehr vom anderen zu wissen, doch so wir er zu sein; das ist wie nach Hause zu kommen, wo jemand den Ofen schon beheizt und eine Kerze im Fenster leuchtet. Schön, daß wir dies teilen. Sie haben wieder wunderbare Worte gefunden. Danke dafür und überhaupt, herzvolle Grüße, Ihre Blaubuchfreundin Käthe.

    1. Ein einfaches Erkennen, aber so viel Ballast liegt darüber. Nur manchmal, da schimmert es eben doch durch. Ja, es ist wirklich schön, dass wir das teilen, und das blaue Buch, das bedankt sich auch hier nochmal bei Ihnen, so, nämlich dieses Erkennen teilend, von Ihnen gelesen worden zu sein.
      Ihr Knoblauchbuchinspefreund Michael

      1. Das ist wunderbar, wenn da diese gegenseitige Inspiration ist! Die „formlose“ Verbindung war mir aufgefallen. Ich hatte überlegt, ob es ein aktueller Text oder ein von früher hervorgeholter ist.
        Freue mich über diese Verbindung! Sehr schön, wozu der Satz dich verleitet hat!

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