Jahresrückblick

Angestoßen von der wunderbaren Idee Sarahs (fuerhilde.wordpress.com :Happy 2014), einen Jahresrückblick zu schreiben, und vor allem inspiriert von ihrem eigenen Text, den sie in ihrer unverwechselbaren Vitalsprache ( möcht‘ ich das mal nennen ) verfasst hat, Chapeau!, und in dem sie mit einem „Dankeschön“ auf das verfließende Jahr schaut, habe ich mangels Zeit, es ihr nachzutun, Herrn Fröhlich, einen mir sehr gewogenen Mitmenschen, gefragt, ob er nicht mal … Hier sein „Jahresrückblick“:

Sinnierend sitzt Herr Fröhlich nächtens
unterm Himmelszelt,
Blickt meditierend auf sein Schicksal
und das jenige der Welt;
Da kommt von ungefähr ihm ein Gedanke:
Ein Jahresrückblick, meint er, wär‘ doch schön,
Für dies und das, was so gewesen, mal ein „Danke“,
Da sollte man die Dinge doch gleich anders sehen!

Doch blinkt nicht da, er kann sich irren, so wie ein Lächeln,
Ein Stern ihn an? Um zu verwirren? Nein, eher um zu sagen:
„Oh schön, da hat’s doch endlich jemand satt, die ewig alten Fragen durchzuhecheln,
Ein „Danke, Welt!“, da scheint’s ja einer
wirklich mal zu wagen!“

Da wird’s Herrn Fröhlich doch ein bisschen blümerant,
ein leichtes Schwanken,
Was harmlos nur als kleiner Rückblick war geplant,
und unverbindlich,
Hat von vorn und oben ihn im Innersten erkannt,
um ihm zu danken;
Nun weiß er nicht, ob weinen oder lachen, er ist ein wenig, soll man sagen … na: empfindlich.

*

12 Gedanken zu “Jahresrückblick

  1. Ganz ganz großartig.

    Und an dieser Stelle sage ich danke. Erstens, weil man das so macht und zweitens, weil ich es nett finde. Ich finde es nett von Herrn Fröhlich so schöne Worte für einen Jahresrückblick aneinander zu reihen. Und weil es selten ist, dieses „Danke sagen“.

  2. Empfindlichsten Dank für dieses Herrnfröhlich’sche Danke auch von mir, ein famoser Sehrgewogenermitmensch, so deucht es mich. Und daß ihm dabei blümerant wird, nun, das finde ich überaus entzückend.
    Begeisterte Grüße, Ihre Frau Knobloch, Jahresrückblicken verhalten begegnend eigentlich.

      1. Verhaltungsenthaltungen söllten doch generell öfter mal praktiziert werden, so deucht es mich, mein Lieber. Nix weitet mehr den Horizont, ich merke es immer wieder. Frohfröhlichfriedvolle Grüße, immer die Ihre, auch an Herrn Fröhlich, dem frohlockenden Famosgesellen.

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