Echt schaaf!

Sagt MamaSchaf zu KindSchaf: „Schlaf!“
Und dieses, brav,
Fragt: „Ob ich das noch eben lesen darf?“
Doch MamaSchaf hat selber Schlafbedarf,
Und löscht das Licht,
Das reimt sich leider nicht
Auf Schaf, so wird das nie ein richtiges Gedicht,
Und ungelesen wegen schlechter Sicht!!

*

41 Gedanken zu “Echt schaaf!

  1. Ich mag die Schafe.
    Wenn ich nicht einschlafen kann,
    zähle ich die Schafe.
    Meistens schaffe ich bis drei.
    Wenn ich immer noch nicht eingeschlafen bin,
    zähle ich bis halb vier.

    L.G. Mirso

    1. Köstlich! Mal angenommen, du gehst um 11 ins Bett, dann schaffst du bis halb vier, eine Schafquote von … bei einem Schaf pro Sekunde also …. macht 16200 Schafe.
      Jetzt brauchst du natürlich entsprechend viele bellende Hunde, um den Laden zusammenzuhalten. Das bringt uns zu der Frage, ob das ganze Manöver summa summarum dem Einschlafen noch dienlich ist.
      🙂

  2. Ungelesen? Oh nein, mitnichten!
    Will gleich selber Reime dichten,
    doch die Dichtung, ach du Schreck:
    Die ist leider ziemlich leck…

    Danke für das Gelächter am Montagmorgen, so fängt die Woche schaafigscharf an. Ihnen selbiges wünscht Ihre Käthe.

      1. Allzu keck hat sie gereimt,
        Falschbuchstaben so geleimt.
        Bitte bei mitmichten
        auf das m verzichten
        mit n berichten,
        n wie in Nichten.
        Dichtende Nichten…

        Zu Hülfe, das steckt an, das Bakterius reimus! Was für ein bonfortionöser Kwatsch, ich freue mich murmeligknallfolieploppig, die Ihre.

          1. Ein Schnaf! Ich sah schon lang keins mehr.
            Es kommt wohl nicht von ungefähr,
            daß just heute es uns hier beehrte.
            Sie kennen doch das Schnaf namens Dörte?
            Der Otto hat es einst besungen
            schnafte hat es mir geklungen.
            Das zwote f im schnafften Wort,
            fraß die Dörte einfach fort…

              1. Doch hat’s der Dörte quergelegen,
                das f und so hat sie deswegen
                nicht genügend Wasser getrunken.
                Man hörte die anderen Schnafe unken,
                sie hätte am Hahne nur geleckt.
                Und zack, den Zusammenhang entdeckt:
                Beleckte Hähne sind nicht ganz dichte,
                so wie die Reime dieser Geschichte!

                  1. Ihnen glaube ich das nur zu gerne,
                    drum grüße ich dichtnah aus der Ferne.
                    Sehe vor meinem inneren Augenlichte
                    diese Wasserschlürfschnafgeschichte.
                    (Bitte dreimal schnelllaut zu sagen,
                    Lachwellen dann durch Sie jagen!)

                    1. An und für sich wollte ich ja passen,
                      doch ich kann es einfach nicht lassen,
                      neue Schnafstories hier zu erfinden.
                      KennSe die von Jupp und Gerlinden?
                      Jupp war das schwarze Schnaf im Stall
                      und Gerlinden die fesche Femme fatale.
                      Es kam, wie es meistens so kommt:
                      Eine Schnaflovestory folgte prompt!

                    2. Oh, Gerlinde, die war nicht ohne Pep!
                      „Sohn“, sprach anfangs schon der Sepp:
                      „Paß auf, die zieht dir das Fell übers Ohr!
                      Die kommt mir ziemlich gerissen vor!“
                      Wir wundern uns, ein Schnaf gerissen?
                      Hat es denn gar ein Wölflein gebissen
                      und der zog sich das Schnaffell drüber?
                      Das wird es sein, Michael, mein Lieber!
                      Ha, klar, daß Sie Gerlinde nicht kennen!
                      So will ich sie mal richtig benennen:
                      Gerlisegrimm, so wird sie wohl heißen
                      und wollte den armen Jupp beschei…

                    3. Lämmerschwänzig erscheint der Jupp.
                      Vorher Mitglied im Halbstarkentrupp
                      ist er jetzt kleinlaut, ängstlich und mau.
                      Oh, und wenn ich genauer hinschau,
                      wo einstmals Schwarzwolle sich befand,
                      ist’s jetzt grau! Potzblitz, wie interessant!
                      Schwarze Schafe so einfach enttarnt,
                      indem man vor Isegrimmen sie warnt?

  3. Hallo, mein lieber Herr Feuser, hat Du einen epischen Getriebeschaden zu beklagen, oder war das Basilikum-Risotto zu scharf, oder sind die Voucher für 2015 noch nicht eingetroffen… ;-))))

    1. Mein lieber Scholli,
      ich freue mich, dass dein Mitgefühl mit mir nach Gründen für diesen lyrischen Ausrutscher sucht, der uns mitten in die Welt der Schnafe geführt hat. Aber sei getrost, mir geht es soweit gut!
      Und jetzt: Zeit zum Schnafen, ich mach mal das Licht aus!

  4. Mein lieber Michael, gerade nochmal unsere Schnafreimerey in einem Rutsch gelesen und von aufglucksendem Gekicher bis zum Schalllachen gesteigert. Jetzt überlege ich der Wasserschlürfschnafgeschichte einen eigenen Eintrag bei Bittemito zu widmen, Ihr Einverständnis vorausgesetzt, versteht sich. Auf jeden Fall ein herzvolles Dankeschön für diesen gelungenen Gutelauneaustausch und einen Gutenmorgengruß Ihnen, Ihre Käthe, zugeneigt.

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