Dahinter

Hinter allem Lärm
Gehetzter Wichtigkeiten, ewig in Konflikt,
Den sorgenvollen traumgenährten Bildern,
Wo heillos zwischen Wunsch und Wirklichkeit verstrickt

Du Deine Ruhe suchst zu wahren,
Und ist doch eine Mitte Dir zu finden nie gelungen,
Hinter all dem Lärm
Wird Dir, gleich ob Du zuhörst oder nicht,
ein Lied von Ihr gesungen.

Und einmal wirst Du still,
Durch Streit, Konflikt und Lärm hindurch Ihr zu
Dein Ohr Du neigst,
Und alle  Bilder sammeln sich befreit von Deinem Zwang
um ihren Quell,
Und horchst, und siehst, und schweigst.

*

8 Gedanken zu “Dahinter

  1. Lieber Michael,

    wenn Du mir an dieser Stelle – als Antwort auf Deine stillenden Zeilen – eine poetische Zugabe aus meiner FEDER erlaubst:

    CANTABILE

    leise
    die Ohren gespitzt

    alle Worte
    würfeln sich selber

    wer bin ich noch
    sprachlos vor Musik

    versinkend
    in lichtgeschwinder
    Wunschlosigkeit

    Ulrike Sokul ©
    3/ 1992

    Sonnige Grüße
    Ulrike 🙂

    1. Ich erlaube nicht, liebe Ulrike, sondern heiße deine Zeilen herzlich willkommen! Was für eine schöne Antwort auf die meinen!
      Wir haben es alle schon gehört, dies Lied, nicht wahr?

      Grüße dich mit selbtsichwürfelnden Worten,

      Michael

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