Du schienst verloren,
Mir aus dem Sinn,
Kaum noch erinnerlich,
Dass ich Dir je begegnet bin.
Siehst mich nur an,
Nach all der langen Zeit,
Als seien wir für diesen Augenblick
Erst jetzt und endlich nun bereit.
Was Dir gescheh’n,
Ich ahn‘ es, weiß es nicht,
Was immer Dich vertrieb,
Verhüllt sein Angesicht
Vor einem kleinen Funken
Unverlor’nem Licht,
Als sei die Zeit und alle ihre Fragen,
Als sei’n sie nicht.
Hast Du’s geseh’n?
Fragt zaudernd Dich mein Blick,
Ein Zweifel zwischen uns,
Und Du weichst dennoch nicht zurück.
Was ist Begegnung?
Wozu sind wir hier?
Unverloren uns zu finden
Hinter weltversperrter ewig off’ner Tür.
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